war
schon immer mein Lieblingsmonat, sicher auch weil ich im Mai
Geburtstag habe. Und auch hier in Ghana ist der Mai ein schöner
Monat, seit einigen Wochen hat es wieder angefangen zu regnen und
alles grünt, hunderte oder noch mehr Schmetterlige schwirren durch
die Luft und es ist auch inzwischen nicht mehr ganz so heiß.
Die
ersten paar Tage im Mai war ich noch in Deutschland und habe auch
dort sonniges Wetter genossen.
Nun
wieder zurück in Nakpanduri ist noch immer genug zu tun für uns und
zwar in allen Bereichen.
Den
Einstand gab´s für mich dann gleich bei der Geburt eines Kindes,
das so schnell auf die Welt kam und dann letztendlich neben dem
Kreissaal im Bad lag, die Plazenta daneben und keiner da der helfen
konnte/wollte. Die Hebamme war krank und auch sonst war niemand da
der helfen konnte. Auch wenn ich keine Hebamme bin, ein bisschen was
weiß ich doch und so haben wir schließlich Mutter und Kind
gemeinsam versorgt. Als sie eine Woche später zur Nachsorge da war,
da war auch ich sehr froh das es den beiden gut ging.
Das
neue Volontärshaus ist auch schon im Baubeginn und ich fühle mich
auch hier ein bisschen verantworltich zu schauen wie es so aussieht.
Den Bauauftrag hat nämlich Daniel Ayembilla (mein ghanaischer Chef)
gegeben, der aber auf der anderen Seite Ghanas wohnt und eben nicht
mal schnell vorbei kommen kann um zu schauen wie weit alles ist und
wo noch was fehlt.
Die
„Bauaufsicht“ hat deshalb auch unser Pastor hier vor Ort
übernommen. Jedoch ist er über etwas (mentale) Unterstützung
froh,somit habe ich mich nun auch ein wenig in die ganze Bauplanung
eingemischt auch wenn ich ehrlich gesagt nur wenig Ahnung davon hab.
Es
wird denke ich ganz gut sein wenn wir dann (hoffentlich bald) ein
wenig mehr Platz und Privatsphäre haben und uns auch vielleicht mal
selber etwas kochen können. Von daher freue ich mich shcon darauf,
auch wenn das bedeutet das ich dann umziehen muss und das prinzipiell
nicht yu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört. Aber 2 Vorteile
hat es immer: man entdeckt lang verloren gegblaubtes und wir ein
wenig überflüssiges los.
Der
Urlaub in Deutschland und die Auszeit vom Alltag in Nakpanduri hat
wirklich gut getan, wieder von etwas Entfernung auf alles schauen,
wieder den Blick für das zu kriegen was eigentlich wichtig ist.Da
ich ja noch länger hier bleibe ist es nicht ganz unwichtig für mich
zu wissen wo ich hinwill, wo ich meine Prioritäten setze.
Ich
freu mich echt auf die Zeit die noch vor mit liegt, auch wenn vieles
nach wie vor eine Herausforderung ist...doch ich hab auch schon
einiges dazu lernen können.
Zu
wissen das weniger manchmal mehr ist, gerade was die Zeiteinteilung
betrifft. Manches lieber effektiv und überlegt als sich zu
verausgaben.
Hier
bin ich halt doch mehr oder weniger mein eigener Chef, wieviel ich
mach und wieviele Stunden am Tag..das liegt hier ziemlich in meiner
Hand. Das ist Chance und Gefahr zugleich. Für mich mehr in der
Hinsicht zuviel zu machen um dann keine Energie für das wirklich
wichtige zu haben.
Drum
heißt es nach wie vor nicht den Fokus auf die „wirklich
wichtigen“ Dinge zu verlieren...wie immer halt im Leben, egal ob
Europa oder Nakpanduri!
Hi liebe Eli!
AntwortenLöschenEs war schön, wieder was von dir zu lesen!
LG, Rk :)